Projekt "Wachsame Schule" - Kontaktpersonen

Auf Anregung des Arbeitskreises KESCH (Kooperation Elternhaus-Schule) arbeitet das Adam-Kraft-Gymnasium seit 2018 mit der Werner-Bonhoff-Stiftungin Berlin zusammen, die Schulen mit professionellem Rat im Umgang mit Mobbingfällen im schulischen Umfeld zur Verfügung steht. Die Koordinatorin dieser Kooperation, StDin Claudia Gaull, sowie unsere Unterstufenbetreuerin, StRin Stefanie Ulrich, wurden im Januar 2019 diesbezüglich bei einer Tagung in Berlin fortgebildet.

Des Weiteren wurden 25 Lehrkräfte von der Sozialpädagogin Esther Kofer-Naumann im Juli fortgebildet. Der thematische Rahmen umfasste das Erkennen und Aufklären von Mobbingfällen sowie wirksame Präventionsmaßnahmen.

Hilfsangebote der Schule: Sollten Schülerinnen bzw. Schüler unserer Schule das Bedürfnis haben, Unterstützung gegen Mobbingversuche von Mitschülerinnen oder Mitschülern zu erhalten, so können sie über ihre Klassenleitung oder direkt, in schriftlicher (ggfs. auch anonymisierter Form) oder im persönlichen Gespräch an folgende Ansprechpartner wenden:

Frau Werrer, Herr Maiberger (Schulleitung)

Frau Schreyer, Herr Pfahler (Verbindungslehrer)

Frau Gaull, Frau Ulrich (Kontaktlehrer Projekt „Wachsame Schule“, Unterstufenbetreuerin)

Herr Menzel, Frau Bentivoglio (Krisenintervention, Mittelstufenbetreuerin)

Die Klassenleiter haben die Verpflichtung, erhaltene Informationen unverzüglich an einen der Ansprechpartner weiterzuleiten.

Wir tun was: Aktiv gegen Mobbing

Mobbing-Prävention im Jugendzentrum „Aurex“

 „Niemand wird mit dem Hass auf einen anderen Menschen wegen dessen Hautfarbe, Herkunft oder Religion geboren. Menschen müssen zu hassen lernen, und wenn sie zu hassen lernen können, dann kann man ihnen auch beibringen zu lieben, denn Liebe empfindet das menschliche Herz viel natürlicher als ihr Gegenteil.“ 

 “No one is born hating another person because of the color of his skin or his background or his religion. People must learn to hate, and if they can learn to hate, they can be taught to love. For love comes more naturally to the human heart than its opposite.”
(Der ehemalige US-Präsident Barack Obama tweetete diese Zeilen am 13. August 2017, mit dem ersten Satz zitierte er Nelson Mandela.) 

Mobbing in der Schule bringt Schülerinnen und Schüler immer wieder an ihre Grenzen. Beleidigende Kommentare in „WhatsApp“-Gruppen, Verunglimpfung mit bearbeiteten Fotos, „Hatespeech“ oder körperliche wie auch strukturelle Gewalt gegen Mitschüler kann den Betroffenen den Schulalltag zur Hölle machen. Diese besorgniserregenden Entwicklungen in allen Schularten unseres Bildungswesens nahm das Adam-Kraft-Gymnasium zum Anlass, in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Schwabach drei sechsten Klassen Präventionsworkshops zu ermöglichen.
Mobbing Prävention1 Kopie
Mobbing hat es immer schon gegeben und ist kein neues Phänomen. Häufig wird es mit Gewalt gleichgesetzt, manchmal sogar verharmlost. Eine präzise Unterscheidung zwischen Konflikt und Mobbing ist wichtig, um eine zielführende Intervention vornehmen zu können. Nicht jeder Konflikt ist Mobbing und nicht jede Gewalttat ist Mobbing. Mobbing entspringt jedoch Konflikten und ist immer Gewalt. Jugendpflegerin Verena Bialas und ihrer Mitarbeiterin Anke Singer vom Jugendamt Schwabach war es besonders wichtig, den Sechstklässlern diesen Unterschied klar vor Augen zu führen. Spielerisch konnten sich die Schüler dann in verschiedene Rollen einfühlen, denn die Aufgabe war, anhand eines Bildimpulses in der Kleingruppe eine Mobbing-Situation zu entwickeln und auch eine Lösung bzw. ein Einschreiten herbeizuführen. Zuletzt wurden die Kinder darüber aufgeklärt, an wen sie sich wenden können, wenn sie in eine Situation geraten, aus der sie sich selbst nicht befreien können. Natürlich sind gute Freunde, die Eltern und Lehrer eine erste mögliche Anlaufstelle, aber darüber hinaus gibt es noch weitere (anonyme) Hilfsangebote wie beispielsweise die „Nummer gegen Kummer“: 116 111.

Die Verantwortlichen haben sich von den Workshops erhofft, dass die Sechstklässler für das Thema Mobbing erneut sensibilisiert werden und mehr Verantwortungsgefühl hinsichtlich der Inhalte entwickeln, die oft sehr unbedacht in den Social Media verbreitet und damit öffentlich werden. So sollte die Klassengemeinschaft weiterhin gefestigt werden, um ein ver-trauensvolles Miteinander in der AKG-Schulfamilie zu stärken.

Abschließend ergeht ein herzlicher Dank für die Unterstützung dieses Präventionsprojekts an Verena Bialas und Anke Singer vom Jugendamt Schwabach, ebenso an Dr. Rezarta Reimann (KESCH) für die Vermittlungsarbeit.

Stefanie Ulrich (Pädagogische Betreuung Unterstufe)

Übertrittsberatung

Für Grundschulen und Gymnasien

Aufgabengebiete:

  • Beratung bei Fragen des Übertritts für Schüler, Eltern und Lehrkräfte
  • Mitwirkung bei Informationsveranstaltungen zur Übertrittsphase
  • Begleitung des Probeunterrichts
  • Organisation von Kooperationstreffen für Lehrer

Kontakt: Margot Fischer

Lehrerin im Grundschuldienst/Luitpold-Grundschule Schwabach

margot.fischer@übertrittsberatung-mfr.de

Sprechstunde (am Adam-Kraft-Gymnasium Schwabach) nach Vereinbarung

Pädagogische Betreuung Unterstufe

 

Tutoren Gruppe2019 k

Die Tutoren mit ihrer Betreuerin     Stefanie Ulrich beim Tutorenseminar

 

Mit dem Übertritt auf das Gymnasium gelangen die bisherigen Grundschüler in einen völlig neuen Bildungskosmos, der sie fordert und zugleich fördert. Alles ist zunächst neu: die Räumlichkeiten, die Mitschüler, die Lehrer und auch einige Fächer. Deswegen legen wir am Adam-Kraft-Gymnasium unser pädagogisches Augenmerk im Besonderen darauf, diese Eingewöhnungsphase intensiv zu begleiten. Mit einem traditionellen Begrüßungsritual werden die Fünftklässler am ersten Schultag in die AKG-Schulfamilie aufgenommen. Die Unterstufenbetreuerin sowie die speziell geschulten Tutoren aus den 10. Klassen stehen den Kindern besonders im ersten Schuljahr zur Seite. Die gemeinsamen Aktivitäten mit den Schülern bieten eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag und stärken gleichzeitig die neue Klassengemeinschaft.

 

Kontakt zu Stefanie Ulrich, StRin, pädagogische Betreuerin Unterstufe:

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