Herzlich willkommen am Adam-Kraft-Gymnasium!

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Die gesamte Schulfamilie des Adam-Kraft-Gymnasiums ist zutiefst erschüttert über den Krieg in der Ukraine. Wir denken an alle von diesem Krieg betroffenen Menschen und hoffen auf baldigen Frieden.

  

Informationen zum ÜbertrittAnmeldung 22

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

wir laden Sie und euch auf einen virtuellen Spaziergang (hier auch datenreduziert) durch unseren Gebäudekomplex und über das Schulgelände ein. So kann man sich einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und unserem vielfältigen Schulleben verschaffen. Auch unser Schulleiter OStD Harald Pinzner möchte Sie und euch in einem Grußwort am Adam-Kraft-Gymnasium willkommen heißen.
Unsere Präsentation fasst noch einmal alles Wissenswerte zusammen und gibt einen umfassenden Überblick zu unserem Ausbildungsprofil, über den Unterricht am AKG, unser pädagogisches Betreuungskonzept sowie über alle wichtigen Termine (Probeunterricht, Anmeldung).

Selbstverständlich können Sie zusammen mit Ihren Kindern auch einen persönlichen Beratungstermin zum Übertritt vereinbaren, indem Sie sich in unserem Sekretariat voranmelden: 09122-6905-0

Hier können Sie sich über die Anmeldemodalitäten informieren.

 

 

Nachrichten-Ticker zum Corona-Virus

Sehr geehrte Schulfamilie,advent 3800429 640

der Nachrichten-Ticker soll auch im Schuljahr 2021/22 über aktuelle Entwicklungen zum Corona-Virus, die das Adam-Kraft-Gymnasium betreffen, zeitnah informieren. Ältere "Posts" sind im Corona-Nachrichten-Archiv des AKG zu finden.

Die Schulleitung

 


- Hygieneempfehlungen an Schulen (Stand 27.4.2022)

- Aktuelle Informationen zum Unterrichtsbetrieb (Stand 27.4.2022)

 

  


„Wir sind zurück“ – erstes Sommerkonzert nach der langen Corona-Pause

Bigband1Das lange Warten hatte ein Ende: Das Sommerkonzert des Adam-Kraft-Gymnasiums, neben dem Weihnachtskonzert eine feste musikalische Institution innerhalb der Schulfamilie und in der über zweijährigen coronabedingten Pause schmerzlich vermisst, konnte an einem lauen Frühsommerabend endlich wieder im Markgrafensaal stattfinden. Voller Vorfreude fanden sich die zahlreichen Schülerinnen und Schüler, deren Familien, Lehrkräfte und viele weitere Gäste ein, um gemeinsam die verbindende Kraft der Musik zu zelebrieren und das bunte Programm zu genießen.


Die freudig angespannte Stimmung unter den Darbietenden, die aufgrund der Pandemiesituation erst seit März in die reguläre Probenphase einsteigen konnten, wurde durch „The Loco-Motion“, vorgetragen von der Big Band unter der engagierten Leitung von Martin Tonn, gelöst. Nach diesem beschwingten Auftakt begrüßte Schulleiter Harald Pinzner die anwesenden Gäste mit einem „Wir sind zurück!“. Er zeigte sich erfreut, dass das Sommerkonzert der Schulfamilie nach langem Warten präsentiert werden konnte, und lobte den Probeneifer aller Mitwirkenden. Vor allem dankte er den Abiturientinnen und Abiturienten, die ein letztes Mal ihr Können auf der Bühne im Rahmen einer Schulveranstaltung zeigen durften. Zugleich bedauerte er deren Weggang, sie zu ersetzen, fällt nicht immer leicht.
Im Anschluss setzte die Big Band mit einem gefühlvollen, durch mehrere gelungene Instrumentensoli akzentuiertes „Shallow“ den bunten Reigen fort.
Der nächste Programmpunkt beruhigte nach der schwungvollen Big-Band-Darbietung die Stimmung: Ein in romantisches Blau getauchter Markgrafensaal beleuchtete passend die von Alisa Mayer (Q 11) am Flügel virtuos interpretierte Vivaldi-Variation.

Als starker Kontrast hierzu legte sich die Schulband, die Gudrun Schöttner betreut, mit dem schon zum Evergreen gewordenen „Mad World“ sehr reizvoll ins Zeug, da hier rockige Gitarren, fetziges Schlagzeug und akzentuiertes Spiel am Flügel miteinander kombiniert wurden, die auch im zweiten Stück „Minority“ zu einem groovig-jazzigen Stil zusammenfanden und zum Mitsummen oder Mitwippen einluden.
Als eines der Highlights des Konzerts trat der Unterstufenchor vor der Pause auf die Bühne. Zur Erheiterung des Publikums trug er – sehr passioniert geführt und einfühlsam in Szene gesetzt von seiner Leiterin Ingrid Bentivoglio – mit großer Spiel- und Sangesfreude die „Nachtwanderung“ von P. Schindler vor, in der sich gruselige Gestalten in der kindlichen Phantasie auftun, sodass in dieser „rabenschwarzen Nacht“ von allerlei Getier und „Wahnsinn“ erzählt wird. Der in den Saal hinein gellende Schrei am Ende des Vortrags setzte einen starken schauspielerischen Effekt. Der „Dschungelbuch“-Klassiker „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ und die sehr ausdrucksstarke gestische Untermalung durch die jungen, stets strahlenden Interpretinnen und Interpreten der 5- bis 7. Jahrgangsstufe ließen die kindliche Unbeschwertheit auf die Anwesenden überspringen, die unter jubelndem Applaus in die Pause gingen.
Den Einstieg in den zweiten Teil des kurzweiligen Konzerts gestaltete das erfreulich gewachsene Orchester mit Karin Beer als souveräne Leiterin und Dirigentin. Schülerinnen und Schüler aus fast allen Jahrgangsstufen entführten das Publikum in andere Welten und brachten „American Patrol“ äußerst konzentriert und mit stets akkuraten Einsätzen zur Aufführung. Der wohl bekannteste Tango der Welt, „Blue Tango“ ließ die Gedanken in einen brasilianischen Tanzsalon abgleiten, in dem diese ernste und traurige, sehr leidenschaftliche Melodie belauscht und als Tanz erahnt und genossen werden konnte. Im dritten Stück, dem „Aladdin-Medley“, harmonierten die Bläser mit den Violinen in einem fast schon professionellen Zu- und Wechselspiel, so dass diese klangvolle, wellenartige und ineinanderfließende Collage sich zu einem harmonisch ergänzenden und begeisternden Potpourri zusammensetzte, das den Saal sehr beeindruckte und mit großem Applaus bedacht wurde.
In eine völlig andere Welt entführte Doris Hu (Q 11) mit ihrem intensiven Spiel am Flügel: Sie umgarnte die Zuhörerinnen und Zuhörer mit berührenden, weich akzentuierten Klängen, die eine romantische Atmosphäre zauberten – begleitet von sehr stimmiger Scheinwerfer-Choreographie – und alle in eine pure Gefühlswelt entrückten. Das Publikum dankte es der großartigen Solistin mit tosendem Beifall.
Zum zweiten Mal betrat danach die Schulband die Bühne und bot mit „Fried Chicken“ und „Giorni dispari“ Laune machende, groovige Songs, die jedem Bandmitglied die Chance gaben, sein individuelles Können zu präsentieren: Daraus ergab sich ein wunderbares Zuspielen und gegenseitiges Auffordern über die Sprache der Instrumente, die sich mit Gitarrenläufen, Schlagzeug- und Flügelsoli immer wieder die rhythmischen Bälle zuwarfen und den entstehenden Sound in den Saal weitergaben, so dass ihnen dieser begeistert zujubelte.
Die großartige Abwechslung im Programm sorgte dafür, dass der Abschlussauftritt des Mittel- und Oberstufenchors fast überraschend kam – die Zeit war im Nu verflogen. Der stimmgewaltige Chor, leidenschaftlich geführt von Ingrid Bentivoglio, intonierte „Budapest“ hinreißend mit Wechselgesang zwischen Männer- und Frauenstimmen, die den Inhalt des Liedes, die hingebungsvolle Zuneigung zu einem Menschen, beschwingt und gefühlvoll ertönen lassen. Als krönender Abschluss erklang „Shut up and dance“, das unter peppiger Diskobeleuchtung zum Mitschnippen anregte und das jede Zuhörerin und jeder Zuhörer als Ohrwurm mit nach Hause nahm, dankbar für dieses herausragende, lebendige, einfach grandiose Sommerkonzert, das die Mitwirkenden dem Publikum geschenkt hatten.
Die Lehrkräfte, die die Ensembles leiten, erhielten von Schulleiter Harald Pinzner wie auch vom Elternbeirat, vertreten durch Dr. Dorle Albrecht und Kirsten Winter, Geschenke und großes Lob für ihre engagierte Arbeit. Und so verließen die Gäste den Markgrafensaal in einer beseelten Stimmung, mit zahlreichen Melodien im Kopf und bestärkt in dem Gefühl, dass hier viel Engagement und Können aller Altersgruppen ein bewegendes Konzerterlebnis gestaltet haben, das einfach nur gut getan hat, gerade in diesen unruhigen Zeiten.

Text: E. Werrer
Fotos: M. Wawrzynek, A. Bentivoglio