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Nachrichten-Ticker zum Corona-Virus

Sehr geehrte Schulfamilie,advent 3800429 640

der Nachrichten-Ticker soll auch im Schuljahr 2021/22 über aktuelle Entwicklungen zum Corona-Virus, die das Adam-Kraft-Gymnasium betreffen, zeitnah informieren. Ältere "Posts" sind im Corona-Nachrichten-Archiv des AKG zu finden.

Die Schulleitung

 


- Informationen zum Unterrichtsbetrieb im Januar 2022

- Aktualisiertes Merkblatt zu Krankheits- und Erkältungssymptomen

- KM-Information für Erziehungsberechtigte (3G-Regel auf dem gesamten Schulgelände) 

- Merkblatt Rahmenhygieneplan 


Exkursion der Q 12_4 zur Simulation des Europa-Parlaments am 27. Juli 2021

EuropaparlamentKurz vor den Zeugnissen konnte unser Kurs ein Angebot der Jungen Europäischen Föderalisten e.V. (JEF) nutzen, nämlich ein ganztägiges Planspiel zur Flüchtlings- und Asylpolitik der Europäischen Union. Angeregt hatte dies die Kurssprecherin Magdalena Müller. In Windeseile musste vorher ein Teil des Lehrplans der 12. Klasse behandelt werden, nämlich die verschiedenen Organe der EU und der Gesetzgebungsprozess.

Einen Einblick in die Problematik der globalen Migrationsströme und der Komplexität internationaler Aushandlungsprozesse konnten diejenigen ja schon gewinnen, die beim Planspiel Pol&IS dabei gewesen waren. Alle anderen mussten jetzt einen Schnellkursus absolvieren, um die sehr anspruchsvolle Aufgabe eines Abgeordneten des Europa-Parlaments übernehmen zu können und ein Gesetz zustande zu bringen. Es sollte wieder ein anstrengender Tag für unsere Schüler (und die anderen eingeladenen Klassen aus der Region) werden.
Die Stadt Nürnberg stellte ihren historischen Rathaussaal zur Verfügung und entsandte auch ein Grußwort. Eine Europa-Abgeordnete unterstützte den Tag per Live-Schalte mit einer Rede zum aktuellen Stand in dieser Frage.

Die JEF sind eine Art Politik-Club zur Förderung der europäischen Einigung. Sie organisierten das Planspiel in zehnfacher Besetzung. Naheliegend, dass die meisten von ihnen Jura, Wirtschafts- oder Politikwissenschaften studieren. Der Einführungsvortrag alleine konnte daher schon den Unterrichtsausfall kompensieren: hier wurde quasi das Grundwissen des Lehrplans für 12/1 prägnant dargestellt und erläutert.
Jeder Teilnehmende fand auf seinem Platz eine vorbereitete Mappe, aus der die fiktive Nationalität, Parteimitgliedschaft, Position in der Asylfrage und vor allem Mitgliedschaft der Parlamentsfraktion hervorging. In diese komplexe Rolle, die konfliktreich und teils widersprüchlich war, musste man sich sehr schnell hineinfinden, um an den vielen Sitzungen konstruktiv teilnehmen zu können. Das Gesetz war als Vorschlag bereits von den Organisatoren vorbereitet worden und musste nun mit konkreten Formulierungen zunächst in der eigenen Fraktion verbessert werden. Mit den Änderungsvorschlägen ging man dann wieder in den Ausschuss und danach zur Lesung ins Plenum. Jeder „Verhandlung“ folgten Abstimmungsprozesse, bei denen Sätze wieder gestrichen wurden oder eben in das Gesetz hineingelangten. Am Ende stimmte das Plenum (das Parlament) über das ganze Formulierungs-Paket ab, und ein neues Gesetz war entstanden. Das Foto zeigt die Freude bei der Mehrheitsentscheidung für das Gesetz, das tatsächlich in dieser Gestalt vom Europarlament bearbeitet, aber dann eben nicht verabschiedet worden war. Die Mehrphasigkeit der verschiedenen Gremienentscheidungen bildete die echte gesetzgeberische Arbeit sehr treffend ab. Unser Dank geht an die Jungen Europäischen Föderalisten unter der Leitung „unseres“ Kontaktmanns und Hauptreferenten Yannick Stiller, die mit ihrem großen Engagement und ihrer Europa-Begeisterung ein Vorbild für unsere Schülerschaft darstellen – und durchaus einen Ansporn, die eigenen Kompetenzen beim Argumentieren, Formulieren und Präsentieren zur Durchsetzung eigener Ideen weiter zu entwickeln.


Text und Foto: Dr. Daniela Schwardt