Herzlich willkommen am Adam-Kraft-Gymnasium!

Schulbeginn

 

 

Wir freuen uns über die Rückkehr unserer Schülerinnen und Schüler und wünschen allen ein gesundes und erfolgreiches Schuljahr!

 

 

 


 

Nachrichten-Ticker zum Corona-Virus

Sehr geehrte Schulfamilie,advent 3800429 640

der Nachrichten-Ticker soll auch im Schuljahr 2020/21 über aktuelle Entwicklungen zum Corona-Virus, die das Adam-Kraft-Gymnasium betreffen, zeitnah informieren. Ältere "Posts" sind im Corona-Nachrichten-Archiv des AKG zu finden.

Wir wünschen der ganzen Schulfamilie, allen Freunden und Angehörigen gute Gesundheit!

(Die Schulleitung)

- Hier geht es zum Corona-Nachrichten-Archiv des AKG.


Aktualisiertes Merkblatt zu Krankheits- und Erkältungssymptomen

Das Merblatt Tafel Aktuelles 1815977 640zu Krankheits- und Erkältungssymptomen wurde uns heute aktualisiert übersandt. Sie finden es unter als Link:

- aktualisiertes Merkblatt

- KM-Information für Erziehungsberechtigte (3G-Regel auf dem gesamten Schulgelände) 

(Stand: 25.11.2021, 11:00 Uhr, Waw)


Informationen über Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen

Weiter unten finden Sie die neusten Informationen zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen sowie das Merkblatt zum aktualisierten Rahmenhygieneplan.

- Elternbrief v. 15.11.2021

- Merkblatt Krankheitssymptome

- Merkblatt Rahmenhygieneplan

(Stand: 16.11.2021, 13:45 Uhr, Waw)


Erweiterte Maskenpflicht nach den Allerheiligenferien; zusätzliche Testungen nach bestätigten Infektionsfällen


Bitte beachten Sie die Neuregelung zur Maskenpflicht ab Montag, 08.11.2021, im unten angefügten Elternbrief, der auch per ESIS verschickt worden ist!


- Elternbrief zum 08.11.2021

(Stand: 05.11.2021, 19:45 Uhr, Waw)

   

Neue, kreative Wege: Theater am AKG in Pandemiezeiten

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Im Artikel des letzten Jahresberichts wünschten wir uns für das Schuljahr 2020/21 vor allem eines: Es sollte ein Jahr mit Happy End für die Theatergruppen sein. Eines, in dem wir wieder einigermaßen normal proben und uns auf Aufführungen freuen könnten.

Ein so eindeutiges Happy End gab es zwar nicht, das Schuljahr wurde aber auch nicht zum Trauerspiel, in Teilen eher zu einem Stück absurden Theaters, in dem sich die Rahmenbedingungen ständig ändern. 

Gleich zu Beginn des Schuljahres wurde das Blaue Theater gesperrt, weil die Luftzirkulation nicht gut genug war. Wir konnten glücklicherweise in den Musiksaal der Luitpoldschule ausweichen. An warmen Herbsttagen konnten wir draußen proben und so wurde das theatrale Potenzial des Schulhofs und des Stadtparks ausgelotet. Eine Theatergruppe musste kurzzeitig in Quarantäne. Dann war Unterricht nur noch in halben Gruppen und schließlich in Präsenz gar nicht mehr möglich. Für eine Kunstform, die gerade von der Präsenz und der Unmittelbarkeit lebt, bedeutete das natürlich eine immense Einschränkung. Sämtliche Probenwochenenden mussten eingestellt werden und zum Zeitpunkt, als wir den Artikel schreiben, ist noch nicht klar, ob es Aufführungen geben kann und in welcher Form sie stattfinden. 

Theaterarbeit unter diesen Voraussetzungen auf die Beine zu stellen, war durchaus anstrengend und forderte einiges von allen Beteiligten, den Lehrkräften und den theaterbegeisterten Schülerinnen und Schülern. Aber die besondere Situation erzwang auch neue Wege, kreative Lösungen abseits der klassischen Bühne mussten gefunden werden. Und so entwickelte sich dieses Schuljahr zu einem besonders experimentellen und kreativen.

30 Schülerinnen und Schüler haben sich für die neue Theaterklasse, die 5a, angemeldet. Die körperliche Grundlagenarbeit war aufgrund der Einschränkungen durch die Pandemie nur begrenzt möglich. Daher lag der Schwerpunkt auf der Stimme, der Mimik und – in Zeiten von Videokonferenzen – im Spiel mit der Kamera. Zu Weihnachten produzierte die Klasse unter der Leitung von Herrn Möhler mehrere weihnachtliche Hörspiele, die auf der Schulhomepage angehört werden können. Am Ende des Schuljahres stand die Transformation von Märchen in die heutige Zeit auf dem Programm.

Auch die Theaterklasse 6a von Silke Lessing war sich sofort einig: Die Theaterstunden sollten trotz Corona unbedingt weitergehen. Wie es in einem Sprichwort heißt: „Lachen ist für die Seele dasselbe wie Sauerstoff für die Lunge.“ Und in den Theater-Online-Stunden gab es definitiv viel zu lachen. Kleine witzige Szenen, angepasst an die Videokonferenz-Situation, wurden einstudiert. Unvergessen sind die Videocalls zwischen einem Enkelkind und seinen Großeltern, zwischen einem Polizisten und einem Verbrecher und auch zwischen einem Koch und seinem Küchenjungen. Lustig waren auch die Raumschiffszenen, in denen die Schauspielerinnen und Schauspieler Turbulenzen im Luftraum szenisch umsetzten. Einige Szenen wurden aufgezeichnet und zu einem kleinen „Theater-Film“ zusammengeschnitten.

In der Theaterklasse 6b startete das Schuljahr mit Theaterstunden am Pavillon im Stadtpark, wo die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Frau Schreyer Kurzszenen zu den verschiedensten Aspekten entwickelten. Im Spätherbst und Winter schrieb die Klasse an einem eigenen Theaterstück, in dem sich Agenten aus vier Ländern auf eine spannende Schatzsuche begeben. Seit Januar wurden verschiedene Teilszenen daraus im Online-Theaterunterricht geprobt. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses ist noch unklar, ob und wann das Stück aufgeführt werden kann. Vielleicht wird es eine Mini-Filmversion geben.

Auch der Theaterunterricht des Unterstufentheaters von Frau Grießhaber war ab Januar geprägt vom Improvisieren und Experimentieren einzelner Szenen unter geänderten Gegebenheiten im digitalen Raum und unter den Fragestellungen: Wie und durch welche Effekte können wir unsere Entfernung im gemeinsamen Szenenspiel überwinden? Welche Rolle spielt hier die Körperarbeit mit Mimik und Gestik und das Spiel mit der Kamera? Darüber hinaus nahmen gemeinsame Gruppenspiele einen großen Raum ein und sorgten dafür, sich auch jahrgangstufenübergreifend als Gruppe zu verstehen, was in den Präsenzproben Anfang des Schuljahres durch die schutzbedingte Jahrgangstufentrennung innerhalb der Proben erschwert wurde. So wurde vor allem in den ersten Wochen des Distanzunterrichts im Anschluss an jede Probe digital gemeinsam noch eine Runde gespielt. Häufig das beliebte „Werwolf“, das der Gruppe gemeinsam mit dem neuen digitalen Trend-Spiel „Among Us“ bald als lose Grundlage für ein eigenentwickeltes Stück dienen sollte. So erarbeitete die Gruppe Szenen in fantasievollen „Räumen“ rund um das Thema Verrat und Verdacht. Gemeinsam schrieb sie Szenentexte und Dialoge, knüpfte darin Verstrickungen und Intrigen rund um die Figuren und Fälle und widmete sich bis zum Ende des Schuljahres einer filmischen Umsetzung ihrer spannenden Geschichte.

Mit der erforderlichen Trennung der Jahrgangsstufen hatte auch das Oberstufentheater von Herrn Möhler zu kämpfen. Dies in Kombination mit den getragenen Masken und der Distanz bei der Probenarbeit erschwerte es, als Gruppe zusammenzuwachsen. Dennoch wurde mit viel Einsatzfreude und Kreativität experimentiert. Die Schülerinnen und Schüler erprobten außerschulische Orte als Bühne, so beispielsweise den leeren Brunnen beim Altbau, experimentierten mit der Kamera und setzten sich mit aktuellen Themen wie Verschwörungstheorien auseinander. Bald entwickelte sich daraus das Thema für das Stück: Wahrheit (bzw. was man dafür hält). Das Buch „Shutter Island“ diente als Vorlage für die Entwicklung des Theaterstücks. Doch der Lockdown ließ  Zweifel aufkommen, ob dieses Jahr überhaupt ein Auftritt möglich war. Immer wieder musste umgedacht und neu konzipiert werden. Der Fokus des Kurses „Theater und Film“ wurde nun in Richtung „Film“ verschoben. Die Ausarbeitung der Szenen geschah zunächst im Distanzunterricht über Teams, zugleich wurde bereits überlegt, wie, wo und wann welche Szenen am besten gedreht werden können.  Am 24. April fand schließlich unter Einhaltung aller Coronaregeln ein Drehtag statt, ein Tag, an dem sämtliche noch ausstehende Szenen in der Schule unter einem äußerst strengen Zeitplan gedreht wurden. Bis in den späten Abend hinein wurde gespielt, gedreht und gearbeitet – und so war dieser Tag zumindest ein kleiner Ersatz für das Theaterprobenwochenende. Die Arbeit ging anschließend noch weiter, denn alle Szenen mussten geschnitten werden. Gerade für die Abiturienten war dies so kurz vor dem Abi eine besondere Herausforderung. Aber der Einsatz von allen war enorm und so konnte schließlich doch noch eine Theater-Film-Produktion auf die Beine gestellt werden. Wie die Aufführungen nach den Pfingstferien genau gestaltet werden, steht zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nicht fest.

Bis zum Ende bleibt so vieles in den verschiedenen Theatergruppen unklar. Welche Aufführungen werden möglich sein? Und wie? Werden wir wieder Publikum begrüßen dürfen? Das Schuljahr gleicht so einem absurden Krimi, spannend bis zum Schluss. Aber es war auch ein Jahr, in dem viel neu gedacht werden musste, was zu kreativen, experimentellen und amüsanten Ideen und Konzepten führte.

Allen Schülerinnen und Schülern, die mit Begeisterung dabei waren und die sich voller Neugier auf dieses Neue einließen, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt. Denn dank euch wurde dieses Theaterjahr, obwohl es so anders und oftmals auch kompliziert und anstrengend war, zu einem freudvollen, spannenden und immer wieder sehr witzigen – und das macht (ob in Präsenz oder nicht) doch Theater aus!

Zoe Fischer und Marie von Janda (beide 6a), Raul Prashar (Q12) sowie die TheaterlehrerInnen Sheila Grießhaber, Stephanie Hitzler, Silke Lessing, Johannes Möhler und Stefanie Schreyer