Herzlich willkommen am Adam-Kraft-Gymnasium!

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Die gesamte Schulfamilie des Adam-Kraft-Gymnasiums ist zutiefst erschüttert über den Krieg in der Ukraine. Wir denken an alle von diesem Krieg betroffenen Menschen und hoffen auf baldigen Frieden.

  

Informationen zum ÜbertrittAnmeldung 22

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

wir laden Sie und euch auf einen virtuellen Spaziergang (hier auch datenreduziert) durch unseren Gebäudekomplex und über das Schulgelände ein. So kann man sich einen ersten Eindruck von unseren Räumlichkeiten und unserem vielfältigen Schulleben verschaffen. Auch unser Schulleiter OStD Harald Pinzner möchte Sie und euch in einem Grußwort am Adam-Kraft-Gymnasium willkommen heißen.
Unsere Präsentation fasst noch einmal alles Wissenswerte zusammen und gibt einen umfassenden Überblick zu unserem Ausbildungsprofil, über den Unterricht am AKG, unser pädagogisches Betreuungskonzept sowie über alle wichtigen Termine (Probeunterricht, Anmeldung).

Selbstverständlich können Sie zusammen mit Ihren Kindern auch einen persönlichen Beratungstermin zum Übertritt vereinbaren, indem Sie sich in unserem Sekretariat voranmelden: 09122-6905-0

Hier können Sie sich über die Anmeldemodalitäten informieren.

 

 

Nachrichten-Ticker zum Corona-Virus

Sehr geehrte Schulfamilie,advent 3800429 640

der Nachrichten-Ticker soll auch im Schuljahr 2021/22 über aktuelle Entwicklungen zum Corona-Virus, die das Adam-Kraft-Gymnasium betreffen, zeitnah informieren. Ältere "Posts" sind im Corona-Nachrichten-Archiv des AKG zu finden.

Die Schulleitung

 


- Hygieneempfehlungen an Schulen (Stand 27.4.2022)

- Aktuelle Informationen zum Unterrichtsbetrieb (Stand 27.4.2022)

 

  


75 Jahre Abschluss des Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesses

Q11g4 besucht das Memorium Nürnberger Prozesse und das ehemalige Reichsparteitagsgelände

SAM 9655 Klein

75 Jahre nach dem Ende des Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesses lohnte es sich für den Kurs Q11g4 einen Blick zurückzuwerfen auf das erste Gerichtsverfahren, in dem ein zum Zeitpunkt der Taten souveräner Staat für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen wurde und damit Völkerrechtsgeschichte geschrieben wurde. Angeklagt waren von 1945 bis 1946 24 führende Nationalsozialisten, die von 4 alliierten Richtern in einem rechtsstaatlichen Verfahren, nicht in einem Schauprozess verurteilt wurden. Als Urteile ergingen Freisprüche aus Mangel an Beweisen, (lebenslange) Haftstrafen und auch Todesurteile. Der bekannteste Angeklagte Hermann Göring entzog sich dem Tod durch den Strang durch Suizid kurz vor seiner Exekution. 

Der Wunsch eine Exkursion zum Jahresende erstmals wieder durchzuführen war nach den coronabedingten Einschränkungen groß. Trotz Öffnung der Dauerausstellung „Memorium Nürnberger Prozesse“ können im Innenraum des Gerichtsgebäudes noch immer keine Führungen stattfinden, sodass der Rundgang um den Nürnberger Justizpalast, den der Verein „Geschichte für alle e.V.“ anbot, eine Notlösung, wenngleich eine erkenntnisreiche war. Die Dauerausstellung und den Saal 600, in dem die Verhandlungen vor 75 Jahren stattfanden, konnten wir unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen auf eigene Faust erkunden, wenngleich die interaktiven Elemente pandemiebedingt noch immer nicht nutzbar waren.

Im Anschluss fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum ehemaligen Reichsparteitagsgelände, um die brutale architektonische Gigantomanie der Nationalsozialisten mit eigenen Augen wahrzunehmen. Die Nationalsozialisten hatten dazu den Nürnberger Tiergarten, der sich in der Nähe des Dutzendteiches befand, rücksichtslos verlegt und das Nürnberger Naherholungsgebiet, das nach der Landesgartenausstellung 1906 rund um den Dutzendteich entstand, grundlegend verändert und ideologischen Zwecken untergeordnet. Unser Gang über das Gelände startete an der Kongresshalle, führte über die „Große Straße“ und endete an der Zeppelintribüne. Die S-Bahn brachte uns dann nach einem langen Tag mit vielen Eindrücken wohlbehalten von der S-Bahn-Station Frankenstadion nach Schwabach. Die Dauerausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände „Faszination und Gewalt“ wird derzeit noch erneuert und konnte somit ebenso wenig besucht werden wie die Ersatzausstellung, die derzeit noch montags und dienstags wegen Bauarbeiten geschlossen hat.

(Text und Fotos: Markus Wawrzynek)