Herzlich willkommen am Adam-Kraft-Gymnasium!

Nachrichten-Ticker zum Corona-Virus

Sehr geehrte Schulfamilie,advent 3800429 640

der Nachrichten-Ticker soll auch im Schuljahr 2020/21 über aktuelle Entwicklungen zum Corona-Virus, die das Adam-Kraft-Gymnasium betreffen, zeitnah informieren. Ältere "Posts" sind im Corona-Nachrichten-Archiv des AKG zu finden.

Wir wünschen der ganzen Schulfamilie, allen Freunden und Angehörigen gute Gesundheit!

(Die Schulleitung)

- Hier geht es zum Corona-Nachrichten-Archiv des AKG.


Elternbrief des Bayerischen Kultusministers

Der BayerTafel Aktuelles 1815977 640ische Kultusminister informiert in einem Schreiben an Eltern und Erziehungsberechtigte bayerischer Schülerinnen und Schüler zum Schuljahresausklang über die geplanten Hygienemaßnahmen zu Beginn des neuen Schuljahres 2021/22. Sie können das Schreiben, das auch per ESIS verschickt wurde, hier nachlesen:

- Elternbrief zum Schuljahresende 2020/21

(Stand: 27.07.2021, 20:15 Uhr, Waw)


Covid-19-Schutzmaßnahmen an den Schulen in Bayern

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 25 entfällt demnach ab 01.07.2021 auch an allen weiterführenden und beruflichen Schulen in Bayern im Klassenzimmer bzw. bei schulischen Ganztagesangeboten und Mittagsbetreuung im Betreuungsraum für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte und die sonstigen an Schulen tätigen Personen nach Einnahme ihres Sitz- oder Arbeitsplatzes die Maskenpflicht, auch wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Das nachfolgende Schreiben des bayerischen Kultusministeriums informiert darüber.

- KM-Schreiben zur Maskenpflicht

(Stand: 01.07.2021, 19:15 Uhr; Waw)


   

Verabschiedung langjähriger Mitglieder des Elternbeirats

Vorsitzender des Elternbeirats und Schulleiter danken für persönlichen Einsatz

Verabschiedung langjähriger EBR Mitglieder 2021 Mittel

Kerstin Katz, Dr. Katharina Lötzsch und Verena Appeltauer (von li. nach re.) wurden für Ihr langjähriges Engagement im Elternbeirat des AKG geehrt (alle am Bild vertretenen Personen waren zum Zeitpunkt der Aufnahme zweifach gegen Corona geimpft oder hatten einen aktuellen, negativen Corona-Test).

Mit einem Jahr Verspätung verabschiedete der Elternbeirat des AKG vier seiner langjährigen Mitglieder nun offiziell. Der Vorsitzende Dr. Gerhard Brunner und Schulleiter OStD Harald Pinzner dankten Dr. Katharina Lötzsch (10 Jahre), Kerstin Katz (8 Jahre), Verena Appeltauer und Peter Barfuss (beide 4 Jahre) für ihr außerordentliches Engagement für die Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern.

In Zusammenarbeit mit einem Lehrerteam wurde durch ihren Einsatz das alljährliche Sommerfest am AKG deutlich aufgewertet und avancierte so zu einem der Highlights des Jahres. Besonders die damit verbundene Disco erfreute sich sowohl bei den jüngeren, als auch bei den älteren Schülerinnen und Schülern großer Beliebtheit. Es bleibt zu hoffen, dass diese Tradition im neuen Schuljahr nach zweijähriger Pandemie-Pause wieder fortgesetzt werden kann.

Sandra Pringnitz, Dr. Muriel Letzkus, Sandra Niyonteze, Kirsten Winter und Frank Langer schließen die entstandenen Lücken im Elternbeirat. Mit Ihnen können nun die Interessen der Unterstufen-Schüler*innen wieder besser vertreten werden.

Der Anfang des Schuljahres 2020/21 neu gewählte Elternbeirat bleibt noch ein Jahr im Amt und wird die Schulfamilie im kommenden Schuljahr hoffentlich wieder mit Vor-Ort-Veranstaltungen und Aktionen unterstützen können.

(Text: Katja Wucherer, Foto: AKG, Stand: 25.07.2021)

Festlicher Abschluss trotz Corona

108 Schülerinnen und Schüler des Adam-Kraft-Gymnasiums erhalten ihre Allgemeine Hochschulreife

40Die Verleihung der Zeugnisse fand in diesem Jahr leider bereits zum zweiten Mal unter Corona-Bedingungen statt - hatte man im letzten Jahr doch gehofft, dass der Markgrafensaal bei der diesjährigen Feier wieder bis auf den letzten Platz gefüllt sein würde. Eines jedoch war wie in jedem Jahr: Die Freude der Abiturientinnen und Abiturienten über den erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn war für alle spürbar!
Mit ihnen verlässt ein Jahrgang die Schule, der sich ganz besonderen Herausforderungen stellen und auf vieles verzichten musste. Homeschooling und strenge Hygienevorschriften erschwerten den Schulalltag. Highlights wie Kursfahren, Abi-Partys und Abischerz mussten entfallen. Doch die besondere Situation haben die Absolventen mit einem hohen Maß an Pragmatismus sowie Lässigkeit bewältigt und alle Hürden gemeistert. Einzig das traditionelle Abifußballspiel Schüler gegen Lehrer konnte wie geplant stattfinden, wenn auch unter deutlich strengeren Auflagen als bei der UEFA.

Gratulation! Zweimal die Traumnote 1,0
Der Abiturjahrgang darf sich über einen bemerkenswerten Gesamtdurchschnitt freuen – das beste Ergebnis seit vielen Jahren am AKG. Eine Rekordzahl von 39 Schülerinnen und Schülern erreichte als Gesamtergebnis eine Eins vor dem Komma, darunter 16 Ergebnisse mit einem Schnitt bis 1,5. Mit Sebastian Bauer und Christian-Angelo Volkmann erzielten gleich zwei Schüler die Traumnote 1,0.
Auch in diesem Jahr war es lange Zeit unsicher, wo und wie eine gemeinsame Verabschiedung des Abiturjahrgangs stattfinden würde. Da aufgrund der instabilen Wetterlage eine Verleihung im Freien zu unsicher erschien, fand die traditionelle Feier mit der gesamten Jahrgangsstufe im Markgrafensaal statt. Alle Beteiligten bedauerten sehr, dass die Eltern bei der offiziellen Zeugnisverleihung nicht dabei sein durften, da der Mindestabstand nicht hätte eingehalten werden können. Jedoch konnten sie den Festakt per Live-Stream verfolgen.
In seiner Begrüßungsrede schilderte Oberstudienrat Jörg Hässler das gemeinsame Abenteuer Oberstufe, das im September 2019 nicht nur für diesen Abschlussjahrgang, sondern auch für ihn als neuen Oberstufenkoordinator begann. Gestartet mit vielen Erwartungen waren im Laufe der zwei Jahre enorme Kraftanstrengungen nötig, die nur gemeinsam zu schaffen waren. Hässler war voll des Lobes für seine Schützlinge, die Außerordentliches leisten mussten und dabei ihr Ziel stets im Auge behielten.

75 Jahre Abschluss des Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesses

Q11g4 besucht das Memorium Nürnberger Prozesse und das ehemalige Reichsparteitagsgelände

SAM 9655 Klein

75 Jahre nach dem Ende des Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesses lohnte es sich für den Kurs Q11g4 einen Blick zurückzuwerfen auf das erste Gerichtsverfahren, in dem ein zum Zeitpunkt der Taten souveräner Staat für seine Verbrechen zur Rechenschaft gezogen wurde und damit Völkerrechtsgeschichte geschrieben wurde. Angeklagt waren von 1945 bis 1946 24 führende Nationalsozialisten, die von 4 alliierten Richtern in einem rechtsstaatlichen Verfahren, nicht in einem Schauprozess verurteilt wurden. Als Urteile ergingen Freisprüche aus Mangel an Beweisen, (lebenslange) Haftstrafen und auch Todesurteile. Der bekannteste Angeklagte Hermann Göring entzog sich dem Tod durch den Strang durch Suizid kurz vor seiner Exekution.

Der Wunsch eine Exkursion zum Jahresende erstmals wieder durchzuführen war nach den coronabedingten Einschränkungen groß. Trotz Öffnung der Dauerausstellung „Memorium Nürnberger Prozesse“ können im Innenraum des Gerichtsgebäudes noch immer keine Führungen stattfinden, sodass der Rundgang um den Nürnberger Justizpalast, den der Verein „Geschichte für alle e.V.“ anbot, eine Notlösung, wenngleich eine erkenntnisreiche war. Die Dauerausstellung und den Saal 600, in dem die Verhandlungen vor 75 Jahren stattfanden, konnten wir unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen auf eigene Faust erkunden, wenngleich die interaktiven Elemente pandemiebedingt noch immer nicht nutzbar waren.

Das AKG wird zum Gefängnis für psychisch kranke Schwerverbrecher

Foto 1Endlich wieder Theater nach langer pandemiebedingter Durststrecke

Das Oberstufentheater des Adam-Kraft-Gymnasiums beschäftigte sich in der aktuellen Theaterproduktion „Was ist wahr?“ an drei Spieltagen mit dem Thema Wahrheit. Ein Thema, das auch oder gerade in Zeiten der Pandemie hochaktuell ist, da sich Fake News und Verschwörungstheorien oft schneller verbreiten als die Wahrheit.
In der freien Bearbeitung des Romans „Shutter Island“ von Dennis Lehane beschritt das Oberstufentheater unter der Leitung von Dr. Johannes Möhler Neuland. Dabei haben der wochenlange Lockdown sowie die Proben unter Einhaltung der Hygienebestimmungen den Schauspielern viel abverlangt. Mit kreativen Produktionstechniken wurden diese Herausforderungen jedoch gemeistert: Dialogszenen wurden an verschiedenen Orten getrennt voneinander gedreht und so geschickt geschnitten, dass der Eindruck entsteht, die Personen befänden sich zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Entstanden ist letztlich ein Film-Theaterstück, bei dem gespielte Szenen und Filmsequenzen miteinander verknüpft wurden.

Was geht wirklich vor? Wer ist wer?
Autor Dennis Lehane hatte für seinen Roman als Schauplatz eine fiktive Insel geschaffen, die ein Sanatorium beherbergte. Die Oberstufenschüler verlegten diese Heilanstalt nach Schwabach ans AKG.
US-Marshal Edward Daniels wird mit seinem Partner Chuck Aule in eine Anstalt für psychisch kranke Schwerverbrecher gerufen, um das Verschwinden der dreifachen Kindesmörderin Rachel Solando aufzuklären. Daniels hat zudem ein persönliches Interesse an dem Auftrag: Er vermutet den Mörder seiner Frau Dolores, Andrew Laeddis, in der Anstalt. Mit der Suche nach Laeddis beginnt auch die Suche nach der Wahrheit, die für Daniels immer verstörender wird.
Langsam aber sicher dämmert es den Zuschauern, dass in dieser Anstalt nichts so ist, wie es scheint. Geheime Klinikstationen tauchen auf und der Verdacht auf verbotene medizinische Experimente verhärtet sich. Selbst wenn man ahnt, was geschieht, steigt die Spannung stetig.

Full English breakfast - ein virtueller Kochkurs im Distanzunterricht (7b und 7d)

Wie verbindet man einen Bestandteil des Englischschulbuches der 7. Klasse mit Distanzunterricht und knurrenden Mägen? Ganz einfach - man veranstaltet ein gemeinsames, virtuelles Full English Breakfast.
Full English Breakfast 7b Namen geschwärztNeben den gängigen Zutaten, die für manche Kontinentaleuropäer frühmorgens auch schon gewöhnungsbedürftig sind (Bacon, Würste, Baked Beans, Tomaten, Pilze, Eier, Champignons), dürfte auch der auf den Britischen Inseln standardmäßige im Bratfett gewendete Toast wirklich nur etwas für hartgesottene Esser sein, ganz zu schweigen von der extended version, an die sich allerdings nur die mutigsten Schüler getraut haben: Hier wurde traditionsgemäß auch noch Blutwurst, und in zwei Fällen sogar roter Presssack, in der Pfanne gebraten. Das Presssack-Experiment wurde allerdings von beiden Klassen – bei einem Schüler bereits vor dem Probieren – für gescheitert erklärt. Full English Breakfast 7d Namen geschwärztUm dem intensiven Geruch vorzubeugen, wurde in manch einem Haushalt mit Unterstützung der Eltern bereits morgens der Grill angeworfen, was zumindest verhinderte, dass der Feuermelder in der Küche los ging (in einem Fall tatsächlich geschehen).
Beim Anrichten der Teller waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt und bei einigen Schülerinnen und Schülern kam gleich die ganze Familie in den Genuss dieser reichhaltigen britischen Spezialität. Dieses gemeinsame Erlebnis wird uns bestimmt noch lange im Gedächtnis bleiben, und das nicht nur, weil der Bratgeruch vermutlich noch für einige Zeit in der Luft hing.

(Text und Fotos: Frank Schmidt)