Herzlich willkommen am Adam-Kraft-Gymnasium!

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Techniktage: Berufsperspektiven und Forschernachwuchs

Robotiks kMit einem Vortragsthema aus der Pharmakologie wurden die 17. "Techniktage" des Adam-Kraft-Gymnasiums in den Räumen des bewährten Industriepartners, der Firma Niehoff, eröffnet (wir berichteten). Referent Prof. Dr. Fritz Sörgel, Leiter des Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) in Nürnberg, hatte an vielen Praxisbeispielen eindrucksvoll gezeigt, wie Arzneimittel entstehen und welche vielfältigen Formen des Dopings existieren.

Während sich die neunten Klassen bereits in der Niehoff-Lehrwerkstatt am Bau einer pneumatischen Schaltung versuchen durften, boten Ingenieure der Technischen Fakultät der FAU Erlangen in den Physik- und Chemieräumen des AKG praxisorientierte Vorträge: Beispielsweise erfuhren die Schülerinnen und Schüler, in welchen Industriezweigen Diamanten zum Einsatz kommen.

Beim Löten einer LED-Taschenlampe konnten sie auch ihre motorischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Ein Schwerpunktthema war in diesem Jahr der Bereich Informatik: So konnte man erfahren, wie sich die Informatik von Vorbildern in der Natur inspirieren und optimieren lässt. Angewandte Informatik bot der Workshop der Nürnberger Softwareentwicklungsfirma DATEV eG; deren Promotoren zeigten, wie man eine Website erstellt. Die Reihe der bewährten Kooperationspartner komplettierte die Firma RIBE, deren Referent die Jugendlichen für die Bedeutung von Leichtmetallschrauben sensibilisierte.

Über aktuelle und zukunftsorientierte Möglichkeiten der Energieversorgung informierten sich die Schüler in den Vorträgen der Framatome GmbH, der Schwabacher Stadtwerke sowie der „Naturstrom AG“ aus Forchheim. Neu in der Runde der Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft waren die vier Referentinnen der Hochschule Ansbach. Sie zeigten sensorische Tests aus dem Bereich der Lebensmitteltechnologie.

Das Atrium der Schule war die geeignete Plattform für alle Nachwuchstalente, die sich in den Pluskursen "Jugend forscht" sowie bei den "Robotiks" engagieren. Dokumentiert wurden die Fortschritte beim Bau eines Bio-Reaktors, der von der Mazurczak-Stiftung seit mehreren Jahren finanziell gefördert wird. Um die Forschungen voranzutreiben, konnte dank der Unterstützung der Stiftung und Elternspenden ein Photometer angeschafft werden. Damit kann nun die Konzentration von Lösungen exakt bestimmt werden. Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe zeigten eine Methode, um den Chlorophyll-Gehalt in Blättern zu messen. Auch Wasseranalysen wurden im Atrium durchgeführt: Proben aus der Schwabach wurden mit Leitungswasser verglichen.

Als großer Publikumsmagnet fungierten wieder die jungen Konstrukteure der Legoroboter. Der Nachwuchs aus den sechsten und siebten Klassen führte stolz die selbst entwickelten Roboter vor, die so programmiert sind, dass sie Hindernisse erkennen und Signale geben oder sich mit Hilfe von Farbsensoren auf einer bestimmten Streckenführung bewegen. Die Nachwuchsforscher des AKG bewiesen ein enormes Potential, große Ausdauer und Kreativität im Hinblick auf ihre Forschungsergebnisse. Dass diese Talente im Sinne einer MINT-freundlichen Schule zukunftsträchtig gefördert werden können, verdankt das Gymnasium sowohl seinen engagierten Lehrkräften als auch seinen langjährigen Förderern und Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Text/Foto: Stefanie Ulrich